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Warum gibt es in öffentlichen Bereichen eine Geschlechtertrennung?

Frage von Gast | 02.03.2022 um 18:40

Zum Beispiel gibt es doch in kaum einem deutschen Privathaushalt extra zwei Toiletten für Frau (Mädchen) und Mann (Junge) geschweigeden für Diverse.

Im Privaten herrscht "Eine für Alle".

Aber sobald es gewerblicher und öffentlicher wird bzw. wirtschaftlicher wird getrennt.

Mir ist das im Praktikum bei einem neu errichteten Behindertenwohnheim aufgefallen. Anfangs gab es da im unteren Bereich, wo das Personal arbeitet keine Trennung sondern zwei Toiletten für alle. Erst zur Fertigstellung wurde getrennt. Die Mietwohnungen selber sind weiterhin ohne Trennung, dort dürfen aber glaube auch nur 1 Person leben.

Ausnahmen sind kleinere Arztpraxen. Bei meiner Hausärztin gibt es nur ein Klo und bei einem Arbeitsmediziner (auch Hausarzt). Aufgefallen ist mir in einem Krankenhaus mal, dass die Patientinnen und Patienten zwar in getrennten Betten liegen, aber die WC/Toilette von beiden genutzt werden soll. Der WC/Toilettenraum hat dann also zwei Türen gehabt und wenn man den benutzte musste man lieber beide abschließen, dass nicht von drüben jemand reinkommt.

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Einen objektiven Grund dafür sehe ich nicht, diese Geschlechtertrennung scheint mir in vielerlei Perspektive aus der Zeit gefallen.

Wenn ich jetzt aber doch einen Grund konstruieren müsste, könnte ich mir vorstellen dass bei solch intimen Dingen wie einem Klogang jedes Geschlecht lieber unter sich bleiben möchte - wenn es sich um Fremde handelt. In den privaten vier Wänden teilt man das Klo dagegen nicht mit Fremden, daher ist hier eine Trennung aus dieser Sicht nicht notwendig und es reicht ein Klo.
03.03.2022 um 21:39

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Mal abgesehen davon, dass ich eine Trennung im privaten Bereich ziemlich absurd fände, ist es hier aber sicher auch eine Kostenfrage. Welcher Mieter oder Häuslebauer wäre dazu bereit alle Sanitären Anlagen doppelt zu finanzieren?

Im öffentlichen Bereich gibt es dagegen je nach Größe des Ortes meistens eh mehr als ein stilles Örtchen, weswegen dieser Aspekt hier eine untergeordnete Rolle spielt.

Wer aber einmal bei einem Festival oder einer größeren Veranstaltung war weiß, dass ab einem gewissen Punkt (und Alkoholpegel) die Geschlechtertrennung eh meistens aufgehoben ist und jeder sich das Klo sucht, dass die kürzere Schlange hat.
05.03.2022 um 15:42

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