00 Stimmen

Rufmordschädigung doch noch los werden - mich reinwaschen möglich?

Frage von Divers | 02.05.2021 um 02:38

Hallo.  Ich will wissen, ob sich das für mich lohnen würde, wenn ich eigenständig die Leute konfrontiere, die mich rufmord schädigten.

Mir wurde ca. 2014 ein Vorfall angelastet, bei dem eine Toilette beschmutzt war.  Ich war damals in der Kinder-Jugendklapse "freiwillig" also auf Druck meines damaligen Therapeuten, um meine Suizidgedanken und den "Waschzwang" (den ich angeblich hatte) zu "behandeln".  Mir wurde dort meine Portion Handtücher reduziert und meine Zeit. Die Anfangszeit habe ich das als Ansporn versucht zu betrachten (statt als das was es ist: Quälerei und Schikane) um schneller zu werden.


Nach einer Woche ungefähr kam eine Neu rein, die mit im Zimmer lag und mit der ich mir und noch einer ein Bad teilen musste. Ab da fing das dann an, daß meine Duschtücher braune Flecken aufwiesen, die nach Kot rochen - was nicht von mir kommen konnte, weil ich zum Abtrocknen des Anus und Vulva Klopapier nutzte, was ich immer in der Toilette wegspülte.

Ich habe zweimal Krankenschwestern dort gefragt, ob ich ein neues Tuch bekommen würde - beim ersten Mal meinte eine ja und das zweite Mal eine nein.

Ich wollte mich aber nicht mit dem beschmutzten Tuch abtrocknen, aber auch nichts sagen, dass es so beschmutzt ist.

Ich habe dann kurzerhand beschlossen, dass ich sofort von dort weg will und bin die ganze Nacht offen geblieben, auf dem Flur.  Die Schwestern und meine Mutter wussten bescheid, dass ich raus will. Und am nächsten Morgen kam dann auch eine die mich im Beisein meiner Mutter (Fahrgelegenheit) entließ.

Ich war dann ca. 1 Woche bei meiner Mutter, die leider es nie gut mit mir meinte. Ich war also auch in "vertrauter Umgebung" und das soviel sei gesagt, ist keine schöne, aber wenigstens eine wo es saubere Duschtücher gibt, ich mir Zeit lassen kann beim Duschen usw.

Ich habe dann auch spontan die Tabletten abgesetzt. Das war damals Fluoxetin 40mg. Hatte darauf Entzugserscheinungen - vor allem war ich leicht aufgekratzt und lächerlich gestimmt. In diesem Zustand musste ich wieder ins Jugendheim, was mein damaliger Hauptwohnsitz war.

Dort kam dann die Anschuldigung zum ersten Mal für mich zur Sprache. Die aus der Klapse haben im Jugendheim angerufen, ich hätte bei denen die Toilette beschmutzt aus Wut.

Mehr als Nein sagen konnte ich an dem Tag nicht. Mir hat denke ich niemand geglaubt, weil ich erst mal drüber lachen musste. Und weil ich vllt. auch so aussehe als würde ich so was machen oder mein Waschzwang liegt vllt. daran usw. - die können mich leicht zum Schindluder machen.

Ein paar Wochen darauf, hatte ich einen Termin bei dem Therapeuten. Als ich den darauf ansprach was ich getan haben soll, meinte der bloß, 'es sei etwas schief gelaufen'.

Und als ich meinte, ob der klar gestellt hat, dass ich das nicht war, 'hätte sich erledigt'.

Als ich die Betreuung fragte ob die dort sagte ich war es nicht, meinte die nein, aber hätte sich erledigt. Total unverständlich.

Für mich heißt das bis heute: Niemand hat sich für mich eingesetzt und ich bin offenbar weiterhin die die mit Scheiße schmiert.

Ich möchte mich gegen diese Rufmordschädigung wehren, damit ich damit abschließen kann und auch mal ein Erfolgserlebnis habe.

Leider habe ich noch andere "Baustellen". Aber die ist wahrscheinlich die einfachste, oder meint ihr es lohne nicht, jetzt die Klapse anzurufen und das selber klarzustellen bzw. auch den Therapeuten auf die Finger zu schlagen, dass der erklären soll was "hat sich erledigt" meint?

AntwortenPositivNegativ
00 Stimmen

Wie willst du das denn genau machen? Du rufst die Einrichtung an, in der du früher warst und willst dann am Telefon klarstellen, dass es anders gelaufen ist?

Ich sehe da das Problem, dass sich niemand mehr daran erinnern wird, was gelaufen ist. Schließlich ist das ja jetzt schon einige Jahre her. Die Frage ist auch, ob dieser Therapeut überhaupt noch dort ist.

Wenn du meinst, dass das dir viel weiterhelfen kann, kann ich dich nur ermutigen, es zu tun. Du musst aber damit rechnen, dass es vielleicht zur Enttäuschung wird, weil sich dort niemand mehr an dich erinnern kann oder deinen Fall kennt. In so einer Einrichtung passiert ja ständig etwas, da wird diese Sache vermutlich nicht die große Bedeutung haben.

Da du von Rufmord spricht, hast du denn immer noch irgendwelche Nachteile oder Probleme durch diese Sache?
03.05.2021 um 19:37

AntwortenPositiv Negativ
Antworten

Ähnliche Themen

Will er mich oder meine Freundin?

Offene Frage | 2 Antworten

Lange Haare mit über 50

Frage | 5 Antworten

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie: Die Beiträge auf askingbox.de sind Beiträge von Nutzern und sollen keine professionelle Beratung ersetzen. Sie werden nicht von Unabhängigen geprüft und spiegeln nicht zwingend die Meinung von askingbox.de wieder. Mehr erfahren.

Jetzt mitmachen

Stellen Sie Ihre eigene Frage oder schreiben Sie Ihren eigenen Artikel auf askingbox.de. So gehts.