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Wie kann es einer komplett egal werden, wirklicht weit und breit niemand zu haben?

Frage von Divers | 11.03.2021 um 15:02

Leider habe ich weder gute Verwandte noch so was wie Freunde.

Eigentlich sind 100% der Menschen die mir in meinem Leben begegneten feindlich oder ignorant. Ich habe höchstens mich selbst, aber das reicht manchmal nicht.

Gerade in der Zeit wo sich die Hormone umstellen, geht es mir besonders schlecht. Ich hoffe in Zukunft durch eine Testosterontherapie dagegen was machen zu können. Ich hoffe mir wird es total egal was meine Eltern und Co von mir alles negative glauben. Meine Mutter hält mich nur noch für krank. Die spricht nicht mal richtig mit mir und hat mir mein Leben auch total ruiniert. Mein Vater hat uns sitzen lassen und die mich.

Und ich konnte nie richtig Freundschaften mit Jungen oder Mädchen oder anderen schließen. Ich bin jetzt weiterhin allein und wahrscheinlich verkraftet mein Körper diese Antipathie die mir widerfährt mal besser mal schlechter.

Es ist immer ein Kampf. Ich wünschte ich könnte einfach friedlich einschlafen und muss nicht mehr aufwachen. Andererseits fühle ich mich manchmal zu den Tragödien die mir aufgehalst wurden interessenlos und rechtschaffen. Ich fühle, dass es irgendwie erbärmlich ist, durch skruppelose Eltern und Freundschaftlosigkeit eine lebensverneinende Haltung zu projezieren und sich wegen denen die mich gequält, krank und tot sehen wollen, umzubringen.

An der Lebensverneinung selber habe ich nichts auszusetzen. Nur das Motiv, das sich rein darauf bezieht was die wollen - und damit nicht ich - ist mist...

Ich möchte stärker werden und mal triumphieren. Ich muss mich selber aus der Scheiße ziehen, weil mein Umfeld mich dort reingezwungen hat. Leider fällt mir immer wieder deutlich auf, dass ich (noch?) nicht die Kraft dazu habe.

Wie bekomme ich diese Kraft? Bis heute warte ich auf meine Erlösung von diesem Elend. Ich weiß nicht genau wie ich emotional stabiler werden soll.

Psychopharmaka und Neuroleptika sind auch nichy das nachdem ich suche... Nur zur Info.

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Das ist natürlich jetzt alles sehr viel auf einmal. Ich kann dir daher empfehlen, mit kleinen Schritten anzufangen, da du sonst erdrückt wirst von der Last, alles auf einmal "in Ordnung bringen zu müssen".

Daher nehme ich mir auch erst mal einen einzelnen Aspekt aus dem heraus, was du sagst. Du schreibst, dass du stärker werden willst und auch einmal triumphieren möchtest.

Ich finde das ist eine Sache, die du gut angehen kannst, wenn du nicht gerade übertreibst. Suchte irgend eine Aufgabe, die mit deinem Leben zu tun hat, an der du wachsen kannst. Aber wie gesagt, in dem wir für den Anfang wirklich bewusst eine Kleinigkeit vor mit geringen Zielen, dann bekommst du schnell ein Erfolgserlebnis. Deine Ziele steigern kannst du dann immer noch im nächsten Schritt.

Ich kenne jetzt natürlich zu wenig, um beurteilen zu können, was ein gutes realistisches Ziel für dich wäre. Vielleicht kannst du dahingehend noch mehr über dich schreiben. Ein Beispiel wäre zum Beispiel in einem bestimmten Sport besser zu werden und etwas zu erreichen, einem Hobby nachzugehen, wo du irgendetwas erreichen kannst, und wenn diese Dinge noch zu groß für dich erscheinen, kannst du auch noch kleinere Ziele angehen, wie zum Beispiel irgendetwas erledigen, was lange liegen geblieben ist. Das kann vom Zimmer aufräumen, etwas sortieren bis hin zu einem Buch lesen, dass du schon immer lesen wolltest, alles sein.
11.03.2021 um 17:54

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Was ist damit die vergangenen Diagnosen die mir so aufgehalst wurden und eine Zwangseinweisung offiziell vor Gericht als illegal herauszustellen? Ist das zu groß?

Ich hatte mich mal auf der Seite zwangspsychiatrie.de belesen und es scheint schon einiges an Aufwand und Geld zu kosten. Ich bin Hartz4erin und eben auch anatomisch weiblich. Ich bin also schon rein meiner ökonomischen und anatomischen Klassenzuordnung/Stellung gar nicht dazu in der Lage mir die nötigen Hilfsmittel zu beschaffen, um mein Leben "in Ordnung" zu bringen.

Das ist schon sehr schlimm alles. Ich habe ja auch so keine.n mit der oder dem ich mal reden kann, wo ich nicht die Kranke bin. Eine.r die versteht, dass mir Unrecht angetan wurde und wird hätte ich gern gehabt. Aber solche gibt es offenbar nicht oder nicht für mich.

Die meisten Frauen interessieren sich ja auch nie für mich als Freundin oder gar als Partnerin. Für die bin ich wie für Normale per se unwertes Leben. Und das drücken auch die Diagnosen aus, die mir aufgestempelt wurden, wie einer Jüdin ihr Etikett oder Name 'Sara'.

Ist wirklich traurig. Ich wünschte eben ich würde nicht länger auf der Loserseite stehen bzw. nicht liegen. Aber Normale sind übermächtig. Ich habe keine Chance, als Vereinzelte schon mal gar nicht.
20.03.2021 um 14:58

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Das Problem ist: Umso mehr du dir selber einredest, dass dies alles in deinem Leben nicht möglich ist und du so viele - ich nenne es mal Eigenschaften - vereinst, die dir im Wege stehen, umso weniger wird sich an deiner Situation etwas ändern.

Wie du deine Situation beschreibst, strahlst du ja schon aus jeder einzelnen Pore aus, dass du eben auf dieser Loserseite stehst. Wenn du dann zum Beispiel einen neuen Menschen kennen lernst, wird diese oder dieser genau das merken und dich auch in diese Schublade stecken. Diese Schublade resultiert dann aber zu einem großen Teil aus deiner eigenen Haltung. Und diese hast du selber in der Hand!
24.03.2021 um 03:51

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