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Was ist das Genfer Schema?

Info von Back2School | 13.02.2012 um 16:20 Uhr

Das Genfer Schema dient der Bewertung von Arbeit und der Ermittlung von Anforderungen der Arbeit. Es wurde 1950 von Prof. Dr. Bramesfeld und Dr. Lorenz auf der internationalen Konferenz für Arbeitsbewertung vorgeschlagen.

Kriterien

Das Genfer Schema erlaubt es, jede auszuführende Tätigkeit anhand der Folgenden vier Kriterien zu klassifizieren und miteinander zu vergleichen:

  • Geistige Anforderungen (geistiges Können und Belastung)
  • Körperliche Anforderungen (körperliches Können und Belastung)
  • Verantwortung (Belastungen)
  • Umgebungseinflüsse (Belastungen)

Geistiges Können wäre demnach zum Beispiel das Fachwissen, geistige Belastung wie viele Ideen spontan gebracht werden müssen. Körperliches Können wäre das Geschick, körperliche Belastung wie anstrengend der Job körperlich ist. Die Umgebungseinflüsse umfassen die Arbeitsbedingungen wie Temperaturen, Lärm, etc.

Beispiel

Wenn wir zum Beispiel die Arbeit mehrerer Büroangestellter miteiannder vergleichen müssen, müssen wir uns die jeweiligen Anforderungen und Belastungen der einzelnen Stellen ansehen. Vergleichen wir einen Beamten, mit einem Angestellten einer kleinen Firma und einem Angestellten in leitender Position in einer großen Firma, kommen wir vielleicht auf gleiche körperliche Anforderungen aber ganz unterschiedliche Verantwortungen und geistige Anforderungen.

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