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Umweltschutz, Corona und sexuelle Identitäten sollen ablenken?

Frage von Gast | 02.05.2021 um 21:04

Mir kam der Gedanke, dass diese Themen besonders leicht vom Anfechten der wesentlichen Misstände abhalten weil sie sehr stark vom System und den Betroffenen in diesem Unrechtssystem ablenken und auf das Individuum reflektieren, sodass es zu stark mit sich selbst beschäftigt ist (zukünftiges überleben sichern, Krankheiten aus dem Wege gehen, geeignete sexualidentität finden um das selbst zu finden).

Vergleichbar mit der Psychiatrisierung einiger Millionen oder auch Milliarden (weltweit betrachtet) Frauen und Männer, die zur Folge hat, dass Menschen die sich gegen Unrecht auflehnen (z. B. Lesben und Schwule gegen Hasskriminalität, heterosexistische Sendungsformate wie Bildungsangebote etc.) oder solche die der Norm so wirken als sind es Störenfriede oder Unnütze (Suchtkranke, Behinderte, Alte etc) selbst Unrecht erfahren, indem sie als geisteskrank pharmazeutisch ruhig gestellt und längerfristig betrachtet durch die Psychotika, krank gemacht und umgebracht werden.

Das ist heute in allen EU wie amerikanischen Ländern, die angeblich fortschrittlicher sein sollen (weil sie schleichender Unwerte's Leben umbringen?), eine Strategie um 'Rassenhygiene auszuüben, welche aber als human begriffen wird.

Gerade auch von Leuten die nur sich sehen, indirekt oder willentlich.

Die Frage oben ist auch die indirekte Frage, woher die Leute, die diese drei Themen zentralisieren, ihre Selbstbezogenheit haben - nicht jede_r fällt in diese Grube.

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Mit deiner These würde ich dir definitiv Recht geben!

Ein Mensch, der ständig damit beschäftigt ist, sich über diese Themen Gedanken zu machen (die Themen als solche sind austauschbar), hat keine Zeit und Kraft mehr für das Wesentliche. Es bleibt keine Energie mehr dafür, Dinge infrage zu stellen oder überhaupt nachzudenken.

Die ständige Überflutung mit Unterhaltung tut ihr übriges. Menschen, die von einem in den anderen Serienmarathon übergehen, werden gedanklich komplett betäubt und sind gesellschaftlich inexistent.

Um sich über große Themen Gedanken machen zu können, braucht der Mensch eine gewisse Basis und Festigung seiner selbst. Wenn diese aber ständig infrage gestellt wird, wird der Mensch nicht über gewisse Ebenen hinauskommen.

Für einen Menschen, der sich zum Beispiel seine ganze Jugend lang darüber Gedanken macht, ob er nun das richtige Geschlecht für sich gefunden hat oder eingeredet bekommt, die Welt würde morgen durch den Klimawandel untergehen, bleibt kein Raum mehr für Entfaltung oder Reflexion. Und genau davon profitieren dann andere.
03.05.2021 um 17:14

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