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Muss die sexuelle Orientierung gewusst werden oder gerät das Leben sonst in Schieflage wie im Zitat behauptet?

Frage von Gast | 25.01.2021 um 17:51

Was meint ihr dazu. Der Text stand auf einer Seite zur weiblichen Hochbegabung. In dem wurde behauptet, dass ohne Kenntnis über die eigene sexuelle Orientierung, das Leben in Schieflage geraten würde.

Also angeblich sei es sehr wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung, über die eigene sexuelle Orientierung zu wissen.

Zitat: "Hochbegabung ist jedoch ein wichtiger Teil der Identität. Nicht von ihr zu wissen ist wie von seiner sexuellen Orientierung nichts zu wissen – man gerät in dieser Unwissenheit im Leben in eine Schieflage."

Quelle:

www.mitk.eu/fachbeitraege/die-weibliche-hochbegabung/

Meint ihr das auch, wieso...

Persönlich würde ich mich als "orientierungsfrei/los" bezeichnen. Meine Lebensart ist aber nicht aussagekräftig genug um die Behauptung im Zitat gültig oder ungültig zu sprechen. Ich suche also auch nach realen Beispielen, die die Behauptung entweder bestätigen oder wiederlegen.

Grüße!

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Wie so oft würde ich sagen, dass es immer von den individuellen Umständen abhängt und man das nicht pauschal für jeden Menschen gleich beantworten kann.

Auf der einen Seite gibt es manchen bestimmt eine gewisse Sicherheit, wenn sie sich ihrer Geschlechtsrolle bewusst sind. Diese Sicherheit wird sich zum Beispiel so äußern, dass sie sich über das Thema keine Gedanken machen müssen. Mein Geschlecht ist einfach mein Geschlecht, darüber denke ich nicht nach, könnte ein solches Mindset sein. Dieses Nicht-Nachdenken könnte dazu führen, dass Kapazitäten für andere Dinge frei werden, wie zum Beispiel die Entwicklung besonderer Begabungen.

Wer dagegen dauernd an seiner sexuellen Orientierung arbeitet, sich ständig mit dem Thema auseinandersetzt, dieses Thema irgendwann alle Lebensbereiche überschattet, verliert automatisch Zeit und Kapazitäten, die er oder sie für andere Dinge verwenden könnte.

Insoweit könnte man diese Schieflage mit einem solchen Mechanismus begründen. Natürlich sind das jetzt Extrembeispiele, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in die Richtung geht. Natürlich bei jedem anders ausgeprägt, natürlich wird es auch genug Leute geben, denen das alles nichts ausmacht.
26.01.2021 um 16:00

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