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Star Trek und Star Wars - Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Frage von Gast | 26.10.2013 um 10:56 Uhr

Mein Freund ist ein großer Fan von Star Trek oder Star Wars (ich weiß es nicht). Zuletzt musste ich einen Film zusammen mit ihm sehen, da habe ich mich verraten, dass ich den Unterschied gar nicht kenne.

Er und einige seiner Kollegen reagierten mit völligem Unverständnis als herauskam, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt dachte, Star Trek und Star Wars wären dasselbe.

Eine Antwort wollten sie mir in dieser Stimmung aber auch nicht geben. Ist da draußen irgendein lieber Fan, der mich nicht im Regen stehen lässt?

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Gemeinsam haben Star Trek und Star Wars eigentlich nur, dass es sich um US-amerikanische Science-Fiction Formate handelt, die beide eine riesige Fangemeinde haben. Entweder man ist Star Wars Fan oder Star Trek Fan, gegenseitig mögen sich die beiden Lager kaum bis gar nicht.

Star Trek war zuerst eine Serie von der es bislang 726 Episoden gab, später kamen auch noch 13 Star Trek Kinofilme hinzu. Star Wars entwickelte sich nicht aus einer Serie, es gab bislang 7 Kinofilme.

Star Trek spielt in einer Zukunft nach dem 3. Weltkrieg und beinhaltet viel neue Technologie (Warp-Antrieb) und Gesellschaftskritik (Politik, Krieg, Frieden, Förderation, Überwindung von Geld).

Dagegen steht bei Star Wars eher der Unterhaltungsfaktor an erster Stelle. Es geht um Macht, Heldentum und den Kampf zwischen Gut und Böse. Es kämpfen die guten Jedi-Ritter mit Lichtschwertern gegen die bösen Sith. Daher ist Star Wars eher etwas wie ein mittelalterliches Märchen, das mit viel mehr Technologie ausgetragen wird.

Je nachdem, welche Art von Story man nun besser findet, wird man vermutlich eher zum Star Trek oder zum Star Wars Fan.
26.10.2013 um 11:23 Uhr

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Star Trek ist eine Serie von Gene Roddenberry, seit den 60igern mit Captain Kirk (William Shatner), Mr. Spock, dem Vulkanier (verstorben, Leonard Nimoy), etc. Man sprach früher von "Raumschiff Enterprise", dann kam nach mehrjähriger Pause "Star Trek - Das nächste Jahrhundert (1980iger Jahre), Next Generation" diesmal mit Captain Picard (James Stewart, Data). Dazu "Deep Space Nine" (als letzte des Star Trek Universums), und Raumschiff Voyager (Captain Janeway mit dem Strudel und dem Deltaquadranten, die Suche nach Hause, von 1995 - 2001 gedreht?). Man bezeichnet die Serien dann nun alle als das Star Trek Universum mit eigener Geschichte, mit ein paar Scherzaufeinandertreffen, oder Gastauftritten. Hinzu kam viele begleitende Filme. Star Trek 1 mit der Maschine und "Vyger", Star Trek 2 - Zorn des Kahn, Star Trek 3 - Auf der Suche das Mr. Spock - Star Trek 4 - Zurück in die Gegenwart (lustigste und beste Folge, sehr zynisch, mit Kritik an der Buckel-Walausrottung, Zeitreise), Star Trek 5 - Am Rande des Universums (Suche nach Gott) - Star Trek 6 - Das Unentdeckte Land (Ende des Krieges mit den Klingonen) - Star Trek 7 - Treffen der Generationen (Captain Kirk trifft Captain Picard im Nexus, dem stellaren Elysium) - Star Trek 8 - Der erste Kontakt - die brutalste, mit den Nano-Borg, die Zeitreise, sie wollen die Erfindung des Warp-Antriebes verhindern im Jahr 2069 oder sowas, Picard muss mal wieder einschreiten), Star Trek 9 - Der Aufstand (mit den Typen, die altern und fremde Gene zur Regeneration brauchen, es droht ein planetarer (nicht Erde) Genozid, Picard mal wieder da). Star Trek X oder 10, Nemesis, mit der Entführung von Picard, und dem Friedensschluss des letzten Volkes, den Romulanern. So, eigentlich Ende.

Das was danach weiterkam soll die Vorgeschichte sein, wie Captain Kirk wiederum Captain der Enterprise in dn 60igern wurde. Vorgeschichte-Szenerie - Wie bei allen James Bond heute nach Pierce Brosnan.

Allerdings fliegen da an Star trek XI mal Vulkan, der Heimatplanet Spocks in die Luft (hä?), nie was davon gehört, etc.

Dann gab es noch Captain Archer, aber wer hat das gesehen? Die Serie soll direkt nach dem Warp Antrieb spielen, also so nach 2069, aber vor Captain Kirk. Aber trotzdem sehr intelligent gemacht. Man gab sich Mühe in Beziehungen etc (Voyager, Picard und Kirk, Deep Space Nine), sehr viel Qualität.

Alle haben gemein, sie sollen möglichst nahe an der wirklichen Physik spielen. Man tauschte sich aus über Techniken mit Wissenschaftlern aus, um so mehr Authentizität zu bekommen. Wenn du ein Schiff gleich einer Ente siehst, ist das die Enterprise. Mit den zwei Antimateriestangen in stahlgrau oder weiß.

--

Star Wars gibt es eigentlich nur Filme. Von George Lucas. Eigentlich zunächst als (von ihm selbst nicht ernstgemeinter Astro-Schrott-Science Fiction produziert, 1979?) drehte er nach Erfolg mit Luke Skywalker und den Jedi, den zwei Sonnen von Tantooine (gibt es wirklich in unserem Kosmos) und dem Obiwan, dann die Teile 5 ("Imperium schlägt zurück" mit den Stadt in den Wolken) und 6, mit der "Rückkehr der Jed-Ritter"Vernichtung des Todessterns, über Endor... Die Klonkriege-Reihe (1-3), die eigentlich zuerst kommen sollten, ließ sich damals noch nicht filmisch umsetzen, man arbeitete mit Modellen. Erst zur Jahrtausendwende kamen dann die Vorgeschichte-Teile mit Darth Maul etc.

Allerdings passte die Aufmachung mit Naboo und JajaBings nicht ganz, es folgte veehemente Kritik der Star Wars Fans. Diese 6 Teile umfasste auch die Idee von George Lucas. Danach solte Ende sein. Und nun dreht man wieder weiter. Weil Disney Lucasfilms übernommen hat, zu diesem Verein gehörte auch Lucas-Arts, mit dem berühmten PC Spielen Monkey Island 1 und 2, gehörte. Geld, Geld Geld. So haben die alle mitgespielt, wobei jetzt Carrie Fisher (Prinzessin Leia) vor ein paar Monaten eine Herzattacke erlitten hat, im Flugzeug, und verstorben ist, vl. sollte man manches nicht drehen, wegen dem Stress. Sir Alec Guinnes (Obiwan Kenobi aus den alten Teilen, geadelt von der Queen mit "Sir" wegen der Rolle des muffigen Adeligen in der kleine Lord), und Captain Picard (James Stewart finden wir gemeinsam auch eben in dem Film "Der kleine Lord". Picard, oder James Stewart, spielt den Pferdetrainer oder Leiter des Stalls (Wilkins?), mal genau hinschauen! Ansonsten sollte sich Star Wars nicht so an der Physik orientieren. Es sollte eine Art Science-Fiction-Märchen sein.

Dreist finde ich hier: Man hat am Ende den Geist von Lukes Vater, also Darth Vater oder Annakin, durch das Bild von Hayden Christensen ersetzt, finde ich blöd. Im Übrigen war die Maske des Darth Vader eine Anlehnung an die Samuraikleidung in Japan, einige Lehren geklaut, stand in dem Jubiläumsbuch was es Ende der 90iger gab. Da finden wir C3P0 mit Zigarrette im Maul beim Ausruhen auf dem Darstellerstuhl. :-)

Man erkenne die Namen, so erkenne man die Unterschiede :-)
04.05.2017 um 18:25 Uhr

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