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Ist diese Kaninchenjagt in Kipo und die Wundermonster symbolisch antifeministisch?

Frage von Gast | 24.03.2021 um 17:15

Hi, in der Serie erste Staffel "Kipo und die Wundermonster" sind Szenen gezeigt die immer was mit Kaninchenjagt zu tun haben. Ein schwarzes Mädchen, die sich in Wolfsfell kleidet (Wolfi genannt), jagt, kämpft gegen ein großes Mutanten-Kaninchen, das offenbar Mutter von Kaninchen ist.

Manchmal ist das Mutanten-Mutter-Kaninchen auch Jägerin und jagt nach den Protagonistinnen, weil es die wohl für entlaufene Kinder hält.

Das Kaninchen wird eher als instikthafte Bedrohung dargestellt. Es ist nicht mutwillig darauf aus, die Protagonistinnen zu töten u. dgl. Eine der Protagonistin, Kipo, nennt ihr Zuhause sogar 'Bau'.

Ich las, dass Kaninchen symbolisch mit Fruchtbarkeit, Fleischeslust (sexueller Lust bei der Frau?) und im japanischen auch mit der Mondgöttin assoziiert werden. Lebensnah sind es Nahrungsmittel, Jagttrophäen, Haustiere (in Leibeigenschaft, so auch zum Gebären gezwungen etc.)... und in unserer Kultur werden damit als Metapher auch Prostituierte dargestellt (Playboy).

Wenn jetzt in dieser Serie ein schwarzes Wolfsmädchen jagt auf dieses Mutanten-Mutter-Kaninchen macht, was ist die dahinterliegende Botschaft - schließlich wird es eine haben und nicht "einfach so" sein. In Staffel 1 Folge 7 "Mulholland" (vermutlich) hat Wolfi sogar durch einen mutierten Erreger im Wasser geträumt sie fange und esse mit Kipo, ihrer Freundin, dieses Kaninchen.

Wolfi hat scheinbar keine Mutter, deswegen könnte ihre Jagt nach dem Kaninchen irgendwie ein zynischer Gag sein.

Ich habe die Serie nur bis zur 8 Folge erste Staffel gesehen. Es gibt aber 3 Staffeln mit jeweils 10 Folgen. Vielleicht kann jemand schreiben, was diese Kaninchenjagt in der Serie noch bedeuten wird bzw. um mich nicht zu spoilern, nur ob es im Gesamtbild etwas antifeministisches ist.

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