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Börse: Orderzusätze beim Kauf von Wertpapieren

Info von Never Rich Enough | 28.05.2012 um 16:23

Mit der Order, Wertpapiere zu Verkaufen, gibt man einen Orderzusatz an, der näher bestimmt, unter welchen Bedingungen die Wertpapiere gekauft werden sollen.

Wir unterscheiden dabei folgende Arten von Kaufordern:

  • Billigst: Billigst ist eine unlimitierte Order, das heißt es wird kein Limit angegeben, zu welchem Preis höchstens gekauft werden darf. Stattdessen wird, wenn man Wertpapiere billigst kauft sofort ein der Stückzahlen entsprechendes Verkaufsangebot gesucht und zugeschlagen. Unter Umständen muss man so einen höheren Preis bezahlen, als der aktuelle Kurs ist, da sich ansonsten kein passendes Verkaufsangebot findet.
  • Limitiert: Zusammen mit einer limitierten Kauforder gibt man einen Preis an, zu dem höchstens gekauft werden soll. Sobald der Kurs auf diesen oder unter diesen Preis fällt und sich eine entsprechender Verkaufspartner findet, wird die Order ausgeführt. Der Vorteil liegt darin, dass man nicht mehr Geld ausgibt, als man vorher festgelegt hat. Der Nachteil darin, dass man gegebenenfalls niemanden findet, bei dem man für seinen gewünschten Preis kaufen kann.
  • Stop Buy: Die Handelsoption Stop Buy führt eine Order dann aus, wenn der Kurs einen bestimmten Wert überschreitet. Damit kann man zum Beispiel festlegen, dass man kaufen möchte, sobald der Kurs einen Wert von 10,00 Euro erreicht hat. Bei Werten unter 10,00 Euro wird mit "Stop Buy" nichts ausgeführt. Der Sinn in "Stop Buy" liegt darin, dass man quasi auf den anfahrenden Zug aufspringen kann. Sobald die Aktie (vermeintlich) zu steigen beginnt, ist man dabei. Stop Buy Order kann man sowohl unlimitiert als auch limitiert (Stop Buy Limit) ausführen. Unlimitiert wird beim Erreichen der Grenze eine Billigst-Order ausgelöst, limitiert eine Limit-Order.
  • Trailing Stop Buy: Die Option "Trailing Stop Buy" ist eine dynamische Handelsoption, die genauso funktioniert wie ein normales "Stop Buy" mit dem Unterschied, dass das gesetzte Limit immer an den aktuellen Tageskurs angepasst wird. Sobald der aktuelle Tageskurs um einen bestimmten Bereich fällt (den man vorher festlegen kann), wird das Limit um einen ebenso festlegbaren Bereich (zum Beispiel prozentual) gesenkt. Dieses Spielchen läuft solange weiter bis man die Order löscht oder der Kurs über sein angegebenes Limit steigt.

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