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SchriftDrucker druckt nicht alle Schriften - Was kann ich tun?

Artikel von Stefan Trost | Letztes Update am 17.01.2018 | Erstellt am 24.05.2017

Ich habe einige wenige Mails erhalten, dass mein Programm SchriftDrucker manchmal nicht alle gewünschten Schriftarten ausdruckt. Manchmal scheint die Anwendung nur einige der ersten Seiten auszudrucken und stoppt dann einfach bevor alle Schriften ausgedruckt sind.

Update: Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, die das Problem lösen sollte und in Programmversionen ab dem 17. Januar 2018 standardmäßig aktiviert ist. Mehr dazu im letzten Abschnitt dieses Artikels.

SchriftDrucker-Versionen vor dem 17.01.2018

Ich habe das Programm auf verschiedenen unterschiedlichen Systemen einschließlich Windows 10, Windows 7, Windows XP, Mac OS X und Linux getestet, aber ich konnte leider dieses Verhalten niemals reproduzieren. Trotzdem möchte ich natürlich herausbekommen, was das Problem hinter diesem merkwürdigen Verhalten sein könnte und habe deswegen heute dieses Thema eröffnet.

Bevor wir zu der Diskussion kommen, möchte ich einen ersten Workaround präsentieren, der das Problem in fast allen Fällen über einen Umweg gelöst hat.

Workaround 1

Im Hauptfenster gibt es die Optionen "Welches Export-Format soll verwendet werden?". Anstatt hier "Drucken" auszuwählen, wählen Sie die Option "RTF-Dokument" und klicken anschließend auf "Exportieren". Nun wird ein RTF-Dokument erzeugt, das Ihre gewünschte Schriftliste enthält und zum Beispiel mit Microsoft Word, Open Office oder WordPad geöffnet werden kann. Nachdem das Dokument in einem dieser Programme geöffnet wurde, können Siehe einfach die Druck-Funktion dieses Programmes benutzen, um all Ihre Schriftarten zu drucken.

Workaround 2

Ich habe auch die E-Mail eines Mädchens erhalten, die mir berichtet hat, dass Sie dasselbe Problem mit dem Programm hatte und die Schriften nur bis zu den Buchstaben F gedruckt wurden. Nachdem sie allerdings Ihren Druckertreiber geupdatet hatte, wurde die komplette Liste richtig ausgedrückt. Ich weiß nicht, ob dies auch anderen Menschen weiterhelfen kann, aber ich möchte es trotzdem erwähnen, vielleicht hilft es ja jemandem.

Was ist der Grund?

Wie ich oben bereits geschrieben habe, habe ich keine Ahnung, woher das Problem kommen könnte und was der Grund ist. Bei den meisten Menschen und auf den meisten Computern funktioniert das Programm wie erwartet und ich selber konnte das Problem auch noch nicht reproduzieren, obwohl ich verschiedene Computer und Betriebssysteme getestet habe.

Trotzdem möchte ich natürlich eine Lösung für die Sache finden und das Problem beheben, auch wenn es schwierig ist, den Grund zu finden. Ich habe folgende Vermutungen: Vielleicht könnte es an einer beschädigten Schrift liegen, die nicht von dem Drucker behandelt werden kann oder zum Beispiel nur für die Ausgabe am Bildschirm bestimmt ist, so dass der Drucker bei dieser Schrift aufhört und den Druckauftrag abbricht und nicht weiter ausführt. Vielleicht liegt es auch irgendwie am Drucker. Das Mädchen mit dem Druckertreiber könnte das bestätigen.

Haben Sie noch andere Ideen? Oder haben Sie eine Möglichkeit gefunden, das Verhalten auf jedem Computer zu reproduzieren? Dann hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar und helfen Sie dabei, eine Lösung zu finden.

SchriftDrucker-Versionen nach dem 17.01.2018

Nachdem mir einige Nutzer mitgeteilt haben, dass selbst das Drucken einiger Schriften über Word oder OpenOffice zum Streik des Druckers geführt haben, habe ich eine neue Lösung entwickelt, die ab dem 17. Januar 2018 standardmäßig im SchriftDrucker aktiviert ist. Es handelt sich um die Option "Schriften als Bild drucken", die in den Einstellungen auf dem Tab "Druck" zu finden ist.

Falls diese Option aktiviert ist, wird immer dann, wenn eine Schrift gedruckt werden soll, zunächst intern im Programm ein Bild angelegt, auf das die Schrift geschrieben wird. An den Drucker wird dann nur noch dieses Bild zum Ausdrucken gesendet, anstatt dass der Drucker wie vorher (oder auch falls die Option deaktiviert wird) die Schrift selber rendern muss.

Das hat den Vorteil, dass der Drucker nicht mehr aufgrund von fehlerhaften Schriften abbrechen kann. Bei einem Ausdruck über einen physischen Drucker sollte es auch keinen Qualitätsunterschied zwischen einer Aktivierung oder einer Deaktivierung der Option geben, da die erstellten Bilder immer an die aktuellen DPI-Einstellungen des Druckers angepasst werden.

Bei einem Ausdruck über einen PDF-Drucker gibt es jedoch Unterschiede. Ist die Option deaktiviert, wird die Schrift tatsächlich als Text an den Drucker gegeben und im Idealfall in das PDF-Dokument eingebettet. Dadurch lässt sich der Text im Dokument markieren und beliebig nahe heranzoomen. All das ist bei einem Ausdruck als Bild nicht möglich, da die eingebundenen Schrift-Bilder eine begrenzte Auflösung haben (diese kann man in der Regel in den Einstellungen des PDF-Druckers anpassen und gegebenfalls erhöhen).

Wenn man auf diese Vorteile nicht verzichten möchte, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Option "Schriften als Bilder drucken" zu deaktivieren und damit das alte Verhalten wiederherzustellen. Falls der PDF-Drucker von Adobe verwendet wird, sollte man in dessen Einstellungen die Option "Nur Systemschriften verwenden, keine Dokumentschriften" aktivieren, da auch eine Deaktivierung dieser Option zu einem fehlerhaften Druck führen kann.

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