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Spamschutz: Ist es sinnvoll auf Webseiten [at] statt @ zu schreiben?

Frage von Compi | 23.04.2012 um 16:34 Uhr

Oftmals sieht man auf Internetseiten heutzutage statt mail@example.com eine der folgenden Schreibweisen:

mail[at]example.com
mail[at]example[dot].com
mail(at)example(dot).com

Sinn des ganzen ist natürlich, sich vor Crawlern zu schützen, die im Internet Mailadressen suchen, um Spam Mails zu versenden. Diese Crawler suchen ja nach dem @-Zeichen und versuchen so auf E-Mail Adressen zu kommen.

Ich würde gerne mal diskutieren, ob das ganze Sinn macht oder das alles nur vergebene Liebesmüh ist.

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Progger99

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Wenn ich ein Crawler wäre, der es auf E-Mail Adressen abgesehen hat, würde ich statt nach einem @ lieber nach [at], (at), [ad] und (ad) suchen. Ich denke die Ausbeute wäre da um einiges größer, weil heute jeder seine Mailadressen so schreibt.

Wenn du schon abkürzen willst würde ich es lieber etwas außergewöhnlicher machen, dass nicht jeder drauf kommt. Zum Beispiel:

mail[ät]example[punkt]com
mail ät example punkt com

Das Ä ist sicher nicht so verbreitet und wird von Crawlern daher vermutlich eher weniger gesucht. Auch die Leerzeichen mach es sicher schwieriger, weil nur ein Mensch den Zusammenhang herstellen kann.

Aber ob das auch ältere Menschen so verstehen? Ich wage es zu bezweifeln und Benutzerfreundlichkeit ist auch etwas anderes.
25.04.2012 um 11:15 Uhr

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Axuter

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Ich würde einfach grundsätzlich im Internet keine E-Mail Adressen verwenden und posten. Alles andere führt früher oder später zu Spam, egal wie man sich versucht zu schützen!
26.04.2012 um 10:45 Uhr

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Consumer

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Ich halte das für ein zweischneidiges Schwert. Sicher ist es eine gute Idee, erst gar keine E-Mail Adressen im Netz zu veröffentlichen. Allerdings ist man laut der Impressumspflicht dazu verpflichtet eine E-Mail anzugeben, ansonsten kann man abgemahnt werden.

Und mich würde es nicht wundern, dass ein Gericht entscheiden würde, dass ein [ät] keine hinreichende Kennzeichnung einer E-Mail Adresse ist. Das hieße dann, dass man mit Verwendung einer [ät]-Schreibweise seine Impressumspflichten verletzt.

Leider ist das so, ich würde auch ein Kontaktformular vorziehen (das auch andere Vorteile gegenüber eine E-Mail Adresse hätte), aber die Rechtsprechung ist an dieser Stelle wohl noch lange nicht im Internet angekommen.
29.04.2012 um 04:44 Uhr

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Anja Proggy

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Veröffentliche E-Mail Adresse doch einfach als Bilddatei. Damit bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite und die Crawler können dir nichts mehr!
30.04.2012 um 18:38 Uhr

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Consumer

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Vorsicht! Bilddateien mit E-Mail Adressen im Impressum werden abgemahnt! Schließlich ist die Barrierefreiheit dadurch nicht mehr gewährleistet.

An anderen Stellen auf der Internetseite wäre das eine Möglichkeit, aber ich kann mir vorstellen, dass die Crawler nicht mehr lange brauchen, bis sie auch Bilder verstehen!
02.05.2012 um 16:06 Uhr

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